Social Media für KMU – 5 Tipps bevor Sie starten

Gerade kleine lokale Unternehmen müssen sich, heute mehr denn je, mit der Frage auseinandersetzen ob sie soziale Netzwerke in Zukunft nutzen möchten. Während große Unternehmen und Marken bereits erfolgreich auf Social Media Plattformen unterwegs sind hinken kleine Unternehmen, Freiberufler und Selbständige hier noch deutlich hinterher.

Regionale Unternehmen die planen in den sozialen Medien aktiv zu werden, sollten das entweder strategisch angehen oder es ganz sein lassen. Wer ohne Strategie loslegt darf sich nicht wundern, wenn Kosten und Aufwand aus dem Ruder laufen. Auch wenn häufig gesagt wird die sozialen Medien seien kostenlos, einfach und ohne Vorkenntnisse zu nutzen gilt es einiges zu beachten.

Wie kann eine vernünftige Social Media Strategie aussehen?

  1. Machen Sie sich klar welche Ziele Sie mit den sozialen Medien erreichen wollen

    Möchten Sie den Traffic auf Ihrer Website erhöhen? Und wenn ja um wieviel Prozent? Oder möchten Sie Ihre Umsätze steigern? Und wenn ja um welchen Betrag und in welchem Zeitraum? Legen Sie nur klar definierte und erreichbare Ziele fest. Alles andere führt zwangsläufig zu Frustration oder Selbstbetrug.

  2. Kennen Sie Ihre Zielgruppe

    Kleine Unternehmen kennen im allgemeinen Ihr Zielgruppe sehr genau. Wer in Ihrem lokalen Geschäft einkauft oder in Ihrem Restaurant isst wissen Sie selbst am besten. Aber vielleicht haben sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht. Möchten Sie die Gruppen ansprechen die bereits Kunden sind oder wollen Sie sich neue Zielgruppen erschließen? Nur wer weiß wen er erreichen möchte kann zielgruppenspezifische Inhalte erstellen und für sich nutzen.

  3. Planen Sie Zeit und finanziellen Aufwand

    Social Media ist kein Selbstläufer. Die Pflege Ihrer sozialen Netzwerke erfordert Zeit. Verfügen Sie über die nötigen Ressourcen? Gibt es Mitarbeiter mit den erforderlichen Kenntnissen oder müssen Sie alles selbst machen? Erstellen Sie einen Zeitplan. Wer kümmert sich wann und wie lange um Inhalte und Pflege? Wenn Sie selbst jetzt schon überlastet sind und keinen Mitarbeiter haben der sich um Ihren Account kümmern kann müssen Sie die Kosten für einen Dienstleister einplanen.

  4. Finden Sie das richtige Netzwerk

    Facebook, Twitter, Google+, YouTube, Instagram, Pinterest, Xing und LinkedIn es gibt eine Menge an sozialen Netzwerken. Orientieren Sie sich bei der Auswahl des Netzwerks an Ihrer Zielgruppe. Google+ Nutzer sind beispielsweise durchschnittlich erheblich älter als die Nutzer von Instagram. In Xing knüpfen Sie geschäftliche Kontakte. Bei Facebook steht der Endnutzer im Fokus der Unternehmen. Sie können nicht auf allen Netzwerken präsent sein. Suchen Sie das passende sowohl was Ihre Kunden als auch was Ihre Inhalte betrifft.

  5. Gibt es genügend Inhalte und Themen?

    Um Menschen für Ihren Auftritt zu gewinnen benötigen Sie gute und interessante Inhalte die zu Ihrer Branche passen. Können Sie diese selbst erstellen oder recherchieren? Welche Botschaft möchten Sie Ihrer Zielgruppe vermitteln? Sind Sie in der Lage regelmäßig Inhalte zu generieren? Große Unternehmen und Marken sind unter anderem dadurch erfolgreich, dass Sie sehr aktiv und innovativ sind. Große Unternehmen verfügen aber im Gegensatz zu Ihnen über eigene Online Marketing Abteilungen. Nur wer einzigartige und relevant Inhalte liefert kann da mithalten.

 
Das alles hört sich jetzt natürlich schlimmer an als es ist. Tatsächlich können auch kleine und regionale Firmen in den sozialen Medien erfolgreich sein. Aber wie alles andere erfordert es Zeit und Energie. Wer bereit ist diese zu investieren und strategisch plant kann durchaus profitieren.

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Teilen Sie ihn jetzt datenschutzfreundlich!

Ähnliche Artikel:

Holger Gassenschmidt

Ich blogge zum weit größten Teil zum Thema Online Marketing und SEO für lokale und regionale KMU. Dabei versuche ich immer mein Wissen allgemein verständlich und in einfachen Worten zu vermitteln, um auch Laien und Anfängern den Zugang zu einem sehr umfangreichen Themengebiet zu erleichtern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.