SEO für Onlineshop: Einige Tipps, um viel mehr zu verkaufen

Ein Gastbeitrag von Philip Nikolas Zimmer. Philip entwickelt individuelle und kreative Lösungen für den Onlineauftritt von Unternehmen, wie auch private Websites.

Jeder Besitzer eines Online-Shops träumt davon: Bei Eingabe des Produktes in den Google-Suchergebnissen ganz oben zu stehen! Mit diesen SEO-Tipps kann dies möglich werden.

Der Aufbau eines Online-Shops muss suchmaschinenfreundlich sein, wenn die gewünschten Rankings erreicht werden sollen. Daher sollte sich der Webdesigner auch mit SEO auskennen. Bereits bei der grundlegenden Planung sollten dann Aspekte wie die URL-Gestaltung berücksichtigt werden.

Wie soll man mit saisonalen Produkten umgehen?
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Einige Produkte werden nicht über das ganze Jahr angeboten. Hierbei ist es das Ziel, das Ranking über Produktkategorien zu stärken. Dafür sollten die Kategorien auf den Produktseiten verlinkt sein. Themen, die jedes Jahr wieder kommen (Weihnachten, Ostern, z.B.) können in der URL festgelegt werden (zum Beispiel domain.de/produktkategorie/produkt-2012). Mit dem 301-Redirect kann dann ein Jahr später auf die neue Seite verwiesen werden und das Vorjahresranking bleibt bestehen.

Wie macht man SEO für neue Produkte?

Hierfür ist eine gute Strukturierung der Website und der Linkarchitektur sinnvoll. Das könnte so aussehen, dass von der Hauptseite zu den Kategorien gelinkt wird und von dort weiter zu den Produkten. Damit soll sichergestellt werden, dass Google versteht, wie eure Seite aufgebaut ist und sie so besser indizieren kann. Gleichzeitig solltet ihr sicherstellen, dass neue Produkte auf den Kategorie-Seiten verlinkt sind, um besser gefunden werden zu können. Und vielleicht gibt es auf der Startseite noch einen Platz für Neuvorstellungen.

Was macht man mit einem Produkt, für das es kaum „Content“ gibt?

Viele Produktseiten glänzen mit der Abwesenheit von Text oder es gibt lediglich ein paar Auszüge auf der Produktdatenbank. Unique Content ist das nicht. So kann eine Suchmaschine wie Google die Seite nicht richtig interpretieren und folglich auch nicht in den Suchergebnissen optimal anzeigen. Zunächst für die beliebtesten und wichtigsten Produkte guten Content erstellen und diesen pflegen. Dann sollten die Produktkategorien in den Fokus der Optimierung rücken. So rankt dann die Kategorieseite stärker und von dort findet der Kunde dann auch schnell zu den einzelnen Produkten. Um einzelne Produktseiten dennoch individuell zu halten, könnt ihr zum Beispiel Kundenbewertungen zum Produkt packen.

Wie kann man User Generated Content stärker präsentieren?

Wenn eure Produkte nicht gerade komplett verrissen werden, ist User Generated Content (UGC) ein abolsuter Vorteil für das SEO. Denn jeder Seite mit UGC ist unique und wird von Google entsprechend gewertet. Durch Empfehlungen anderer Kunden steigert sich der Verkauf eines Produkts.

Wer über eine große Anzahl zufriedener Kunden verfügt, kann diese Community für vieles engagieren. Social Media-Posts eurer Kunden können ebenso verlinkt werden wie Blogeinträge über das Produkt.

Wie sollte die interne Suche bei einem Online-Shop aussehen?

Die interne Suche im Online-Shop wird oft vernachlässigt, wenn alle Aufmerksamkeit auf Google und Co. gerichtet ist. Dabei nutzen viele Kunden auf der Startseite eines Shops die dortige Suchfunktion, sobald sie auf der Suche nach einem bestimmten Produkt sind und sich nicht durch die ganzen Kategorien klicken wollen.

Deshalb sollte auch die interne Suche optimiert werden. Dazu gehört es, die Wege der Besucher im Shop zu verfolgen, beliebte Suchbegriffe zu identifizieren und dann für diese zu optimieren.

Mobile Commerce

Mobile Commerce wächst und wächst, sogar stärker als der reguläre E-Commerce. Ein Online-Shop sollte daher diese Kundengruppe auf keinen Fall vernachlässigen. Eine mobil optimierte Website ist dann Pflicht. Dennoch sollte es den mobilen Kunden freigestellt sein, welche Version des Shops sie nutzen wollen, denn auf einigen Geräten lässt sich durchaus die reguläre Version der Seite nutzen, ohne dass es zu Einbußen beim Komfort kommt.

Sicherheit von Online-Shops

Die Sicherheitsbedenken eurer Kunden müsst ihr ernst nehmen. Online-Shopping basiert auf Vertrauen, schließlich geben die Kunden ihre Zahlungsinformationen in eure und damit fremde Hände. Verschlüsselung zum Beispiel mit SSL sollte selbstverständlich sein. Entsprechende Zertifikate und Gütesiegel sollten an prominenter Stelle auf der Webseite gezeigt werden.

Diese und weitere Tipps (auf englisch) gibt es unter searchengineland.com

 

 

 

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