Online Marketing – Ein bisschen wie Weihnachten

Manchmal kommt man auf die verrücktesten Ideen. Wie ich 2013 auf den Gedanken kam Weihnachten mit Online Marketing zu vergleichen, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Aber als ich diese Woche in meinem Blog ein wenig aufgeräumt habe, bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der sich genau mit diesem Vergleich beschäftigt. Und was soll ich sagen, ich finde die Idee durchaus immer noch interessant und nachvollziehbar.

Aus diesem Grund, und natürlich weil Weihnachten vor der Tür steht, habe ich mir den Beitrag nochmal vorgenommen und ihn ein wenig überarbeitet.

Die eigene Website und der Weihnachtsbaum

Die eigene Website ist wie der Weihnachtsbaum. Es gibt für beide Standards, die immer beachtet werden, und doch unterscheiden sich Weihnachtsbäume, von Familie zu Familie, ebenso in Ihrer Gestaltung, wie Websites. Es kommt immer ganz darauf an welche Vorlieben die jeweilige Zielgruppe (Kunden bzw. Familie) haben. Während Unternehmen, auf der einen Seite, unsere Websites mit Content, Videos und Bildern optimieren, schmücken Familien den Weihnachtsbaum, je nach Vorliebe, mit verschiedenfarbigen Kugeln, moderner Deko, Lametta und Kerzen.

Ein schöner Weihnachtsbaum kann unsere Stimmung positiv beeinflussen. Eine optisch ansprechende Website spricht den Besucher emotional an und macht Lust auf mehr.

Wir wollen unsere Zielgruppe erreichen

Ob Weihnachten oder Online Marketing, es gibt eine klare Zielsetzung. Wir möchten unsere Zielgruppe erreichen, ansprechen und ihr eine Freude bereiten. Aber die Aufmerksamkeit, die wir schenken, verfolgt auch einen Zweck. Familienfest und Marketing dienen auch dazu, Bindungen zu stärken und Beziehungen zu verbessern.

Wir laden Familie und Freunde zum feiern ein um in Kontakt zu bleiben und um uns auszutauschen. Wir verwöhnen unsere Verwandten mit einem guten Essen und einem guten Wein in der Hoffnung, dass Sie auch unserer nächsten Einladung folgen. Wir senden Weihnachtsgrüße per Post oder E-Mails und SMS um in Erinnerung zu bleiben. Nichts anderes also, als ein Link in unserem Newsletter oder ein Call-to-Action, auf die Website, von der wir wollen, dass unsere Zielgruppe sie besucht.

Wunschzettel sind immer wichtig

Zu wissen, was sich unsere Kunden und unsere Lieben wünschen, ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht beide Gruppen zufriedenzustellen.

Im Online Marketing ist der Wunschzettel zum einen vergleichbar mit einer Suchanfrage auf Google. Wenn Ihr potenzieller Kunde etwas sucht und er in den Suchergebnissen auf den Link zu Ihrer Website klickt, dann erwartet er dort auch das zu finden, was er sich erhofft hat. Findet er es nicht, wird er enttäuscht sein. Enttäuschte Erwartungen sind nicht nur für die Beziehungen zu Ihren Kunden schädlich. Versuchen Sie also, soweit Sie das können, Wünsche zu erfüllen.

Der Wunschzettel ist aber auch mit Ihrem Wissen über die Bedürfnisse Ihrer Kunden vergleichbar. So wie Sie Freunde und Familie nach deren Weihnachtswünschen befragen, müssen Sie auch auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen. Um mehr über die Wünsche Ihrer Kunden zu erfahren, sollten Sie mit diesen kommunizieren, diese um Bewertungen bitten oder eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit starten.

Nehmen Sie sich immer wieder die Zeit auf Ihre Kunden einzugehen. Fragen Sie gezielt nach Verbesserungsmöglichkeiten, gehen sie achtsam mit Kritik um und zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie für sie da sind. Das gilt sowohl im „echten Kontakt“, als auch in den sozialen Medien und bei Feedback in auf Bewertungsplattformen.

Schenken Sie Freude und Nutzen

Soweit möglich, versuchen wir, sowohl zu Weihnachten als auch im Online Marketing, alle Wünsche unserer Zielgruppen zu erfüllen. In welcher Form auch immer. Dabei ist es unser Ziel für jeden in diesem Kreis das Passende zu finden und ihm eine Freude zu bereiten.

Die Geschenke, die wir online machen können, bestehen zum überwiegenden Teil aus kostenlosem, nützlichen und unterhaltsamen Content. Die Geschenke, die wir im Gegenzug erhalten sind Feedback, Anfragen, Bestellungen und letztlich Kunden.

Das funktioniert aber nur wenn unsere Zielgruppe weiß, was wir von Ihr erwarten.

Auch Unternehmen haben einen Wunschzettel. Und um potenziellen Kunden unsere Wünsche aufzuzeigen, können wir online einen Call-to-Action, also eine Handlungsaufforderung, nutzen. Frei nach dem Motto, schenk du mir was und du bekommst auch von mir was.

Das funktioniert ganz gut, wenn die Menschen das Gefühl haben sie können uns vertrauen.

Fazit

Ich weiß, Weihnachten unter Aspekten des Marketings zu betrachten, ist nicht gerade romantisch und, gerade in Zeiten fortschreitender Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes, auch nicht ganz unkritisch. Dennoch finde ich, der Vergleich trifft ganz gut.

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens. Aber Schenken ist nur in den wenigsten Fällen völlig selbstlos. Ganz gleich ob es sich um Dankbarkeit, Anerkennung oder eine Gegengabe handelt, wir erwarten auf unser Geschenk eine Reaktion.

Schenken ist in unserer Gesellschaft ein Teil der Kommunikation. Ein Geschenk, das auf die Wünsche und Bedürfnisse des Empfängers eingeht, kann die Verbindung zwischen Menschen enorm verbessern. Aber seien Sie vorsichtig. Das was uns gefällt, müssen alle anderen nicht auch mögen. Wir neigen schnell dazu unsere Wünsche auf andere zu projizieren. Seien sie achtsam und gehen sie auf die Wünsche Ihrer Zielgruppe ein.

Was ist Ihre Meinung? Liege ich vollkommen daneben? Ich würde mich über Ihr Feedback freuen.

 

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Holger Gassenschmidt

Ich blogge zum weit größten Teil zum Thema Online Marketing und SEO für lokale und regionale KMU. Dabei versuche ich immer mein Wissen allgemein verständlich und in einfachen Worten zu vermitteln, um auch Laien und Anfängern den Zugang zu einem sehr umfangreichen Themengebiet zu erleichtern.

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