5 E-Commerce Tipps zu Feiertagen am Beispiel Valentinstag

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Joey Lühmann. Joey Lühmann arbeitet, seit er 2014 sein Studium der Kommunikationswissenschaft in Dresden abgeschlossen hat, im Online Marketing bei verschiedenen Unternehmen. Zurzeit unter anderem bei Sitzsack-Profi.de einem der größten deutschen Online Händler für Sitzsäcke. Dort widmet er sich neben dem Content Marketing unter anderem auch der E-Commerce Performance Analyse.

Der Tag der Liebenden gibt jedem die Chance seine Partnerin oder seinen Partner glücklich zu machen und die Beziehung zu harmonisieren. Doch nicht nur die Liebesbeziehung zwischen den Partnern sondern auch die Beziehung zwischen Onlineshops und Kunden kann an diesem Tag verfestigt werden. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Oder was sind passende Beispiele?

Zuerst gehen wir aber nochmal ein bisschen in die Vergangenheit: Ursprünglich soll der Tag auf den Bischof Valentin von Rom zurückgehen. Er hat Liebespaare trotz Verbots des Kaisers Claudius II. getraut und dazu Rosen als Zeichen der Liebe verschenkt. Seit dieser Zeit hat sich einiges verändernd und weiterentwickelt. Heute gibt’s es das Internet, Onlineshops. und einen Umsatz beim E-Commerce von mehreren Milliarden Euro. Selbst das traditionellste Geschenk des Valentinstags die Rosen lassen sich unkompliziert und schnell online bestellen. Für die Kunden ist es oftmals sogar angenehmer, effizienter und stressfreier.

1. Angebotsanpassung: Produkte und Dienstleistungen zum Valentinstag anpassen

Damit ist gemeint, dass egal welches Produkt man verkauft, eine Anpassung in Richtung Kundennutzen (in diesem Fall Valentinstag) stattfindet. Betrachten wir das Ganze an einem Beispiel: Aktuell verkauft ein Gartenshop z.B. Blumentöpfe aus Beton, Kunststoff oder Keramik. Nun steht der Valentinstag mit seinen bevorstehenden Umsatzzuwächsen an. Was also kann der Shop Betreiber tun? Natürlich eine Kombination kreieren, die zusätzlichen Nutzen stiftet wie z. B. den Blumentopf mit einem schönen Gewächs kombiniert anzubieten. Ein anderes Beispiel aus dem Jahr 2014: Ein ähnlicher Onlineshop hat solche Blumentöpfe mit einem kleinen Sack Erde und Blumensamen ergänzt und dadurch Verkaufszahlen erreicht, die in keiner Relation zu den durchschnittlichen Umsätzen stehen. (Zusätzlich wurden natürlich noch entsprechende Marketingaktionen durchgeführt).
Ein ganz populäres Thema auf dem Endkundenmarkt sind personalisierte Geschenke: Egal ob Schlüsselanhänger, Gravierte Tassen oder bedruckte Verpackungen. Natürlich sind unter diesem Punkt sinnvolle Anpassungen gemeint, sodass der Kern des Geschäfts nicht außen vor gelassen wird.
Das Produkt- bzw. Serviceangebot ist der Baustein für alle weiteren Aktionen, die für eine Steigerung des Geschäfts in Frage kommen. Ohne eine entsprechende Ausgangslage, kann auch nicht effizient beworben werden.

Online Shopping

2. Lead Generierung und Neukundengewinnung

Ein Thema das sich kaum kurzfassen lässt, trotzdem sollen einige Gedankenanstöße gegeben werden.
Valentinstag bedeutet auch für viele steigende Umsätze. Um dieses Potenzial möglichst auszuschöpfen, müssen neue potenzielle Kunden akquiriert werden. Es werden zwei erfolgreiche Prozessschritte benötigt: Lead Generierung und Neukundengewinnung. Der Übergang kann fließend oder auch nicht ablaufen. Jedoch ist ganz klar, dass der Prozess ganzheitlich und nachhaltig ausgerichtet sein sollte.
Die Lead Generierung ist der erste und ein ganz essentieller Schritt. Warum? Ganz klar gilt: Keine Kontrakte ohne Kontakte! Die Frage ist somit, wie man zu neuen Leads kommt. Hier ist natürlich wieder die Marketingstrategie nach den Zielen auszurichten. Es sollte klar sein, welche Zielgruppen angesprochen werden und welche Nutzenargumentation dahinter steht (Wer ist der Kunde und was bzw. warum kauft er/wird kaufen). Ein entsprechender Analyseaufwand wird vorausgesetzt (Markt- und Branchenanalyse oder auch Bestandskundenanalyse lassen Rückschlüsse ziehen). Das Ziel von Online Marketing ist dabei, effizient vorzugehen, d.h. gezielte Kontakte, Reduzierung der Streuverluste und Minimierung der Kosten. Sobald ein Akquise erfolgreich war und eventuell auch neue Kunden dazugewonnen worden sind, steht die Kundenzufriedenheit im Fokus!
Es muss eine gezielte Ausrichtung von SEO, Social Media Auftritten und anderen Marketingkanälen erfolgen. Eine in der Praxis sehr zielführende Methode ist der Kauf von Leads unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Angebotsanpassung zu Feiertagen

3. SEO für Valentinstag

Das Ziel von SEO ist immer eine bestmögliche Platzierung im Suchmaschinenranking zu erreichen. Auch hier steht die Zielgruppe im Vordergrund. Für eine gute SEO gibt es spezielle Beratung und viel Fachliteratur.
Wird eine Homepage kaum gefunden, d.h. steht man bei dein relevanten Tags auf Seite drei, vier oder noch weiter hinten, kann auch nichts passiert: Es können keine Kunden akquiriert werden und somit auch keine Umsätze erzielt werden.
Bei SEO geht es darum, dass die individuellen Kombinationen der Tags genau abgestimmt sind. Das ist auch der Grund, warum in Nischenmärkten bzw. –produkten so viel Potenzial versteckt ist.

4. Social Media Marketing

Gewinnspiele sind wohl der Klassiker unter den sozialen Netzwerken, allen voran Facebook. Viele heute bekannte Seiten sind klein gestartet und haben mit Gewinnspielen ihren Bekanntheitsgrad deutlich gesteigert. Beachtet man den jeweils rechtlich und inhaltlich relevanten Rahmen so sind Gewinnspiele durchaus zu empfehlen. Das reine „like and share“ Prinzip hat dabei schon lange ausgedient. Heute sind kreative Einfälle gefragt, die zum Mitmachen animieren. Doch wie kann ich das für mich nutzen? Am besten man beginnt mit der Frage, welche Gewinnspiele würde ich mitmachen?

Ein Best-Practice aus dem vergangenem Jahr: Ein regionaler Blumenshop hat einen Fotowettbewerb gestartet: Es ging darum, Bilder zum Valentinstag mit shopeigenen Blumen zu posten und so viele Likes wie möglich zu kassieren. Es gab drei Hauptpreise und der Gewinner hat einen Wochenendtrip nach Paris gewonnen. Weiterführen sollte man eine solche Kampagne mit User Generated Content definitiv. Idealerweise indem man z.B. das Gewinnerbild als Postkarte ausdrucken lässt und mit einem exklusiven Rabattangebot und Hinweis auf die Gewinner und das nächste Gewinnspiel an Bestandskunden senden.

5. Affiliate- und Performance-Marketing

Diese Marketingtool ist eine Form des Provisionsgeschäfts. Ein Onlineshop beauftragt sogenannte Affiliates oder Publisher, die Produkte zu bewerben. Kommt über die vom Affiliate verwendete Werbung ein Kaufabschluss zu Stande, so erhält er dafür vom Onlineshop Provision. In der Praxis erfolgt meist eine Abrechnung nach Cost per Click, Cost per Lead oder auch Cost per Sale/Order. Auch viele große Seiten und Anbieter nutzen das Affiliate Marketing, um neue Kunden zu gewinnen. Speziell zur Valentinstagszeit oder andere Feiertage kann es Sinn machen, dieses Konzept anzuwenden.

Ein Dank an dieser Stelle für die Kooperation bei diesem Artikel an Sitzsack-Profi.de für die Recherchearbeit.

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Holger Gassenschmidt

Ich blogge zum weit größten Teil zum Thema Online Marketing und SEO für lokale und regionale KMU. Dabei versuche ich immer mein Wissen allgemein verständlich und in einfachen Worten zu vermitteln, um auch Laien und Anfängern den Zugang zu einem sehr umfangreichen Themengebiet zu erleichtern.

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