8 Fehler, die Sie im Content Marketing vermeiden sollten

Die Erstellung und Verbreitung informativer, hilfreicher und nützlicher Inhalte ist, vorallem für kleine und regionale Unternehmen meist leichter gesagt als getan. Dennoch ist Content Marketing sicherlich eine der effektivsten Methoden um Kunden und Interessenten online zu gewinnen.

Es gibt jedoch ein paar Dinge, die von kleinen Unternehmen, gerade zu Anfang, häufig gemacht werden.  Damit Sie diese vermeiden können, habe ich hier sieben typische Fehler zusammengefasst.

7 typische Fehler im Content Marketing

1. Sie haben keine Ziele

Content Marketing sollte nicht als separate Marketingmaßnahme betrachtet werden, sondern als Teil einer gesamten Marketingstrategie. Content um des Content willens zu veröffentlichen hat mit Content Marketing absolut gar nichts zu tun. Mit Inhalten, die Sie auf Ihrer Website, Ihrem Blog oder in den sozialen Netzwerken bereitstellen, müssen klare Ziele verknüpft sein.

Auch der beste Content benötigt Konzeption und Strategie. Wenn Sie sich keine Gedanken über Ihre Ziele und die Empfänger Ihres Contents machen, landet der mühsam erstellte Text, das tolle Bild oder das unterhaltsame Video irgendwo in den Weiten des Internets, wo er einsam und unbeachtet vor sich hinvegetiert.

Um Ihre Erfolgschancen mit Content zu erhöhen, müssen Sie zwingend ein Ziel gesetzt und eine Strategie erstellt haben. Ein einzelner Artikel oder ein einsames Video macht noch kein Marketing. Erst wenn Sie für Ihre Zielgruppe ein Bündel von relevanten Inhalten bereitgestellt haben, das Interessenten von Ihrem Unternehmen und den angebotenen Leistungen überzeugen kann, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Herauszufinden, was Sie erreichen wollen, hilft Ihnen Strategien zu entwickeln, mit denen Sie diese Ziele erreichen können.

Lesen Sie dazu auch: Wie Sie mit Content Marketing Ihre Ziele erreichen

2. Sie kennen Ihre Kunden nicht

Wissen Sie, was Ihre Kunden möchten? Wissen Sie, mit welchen Themen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe erregen können?

Ihre Zielgruppe zu kennen und zu verstehen, ist einer der wichtigsten Aspekte im Content Marketing. Bevor Sie anfangen Inhalte zu erstellen, müssen Sie herausfinden, wer Ihre Zielgruppe ist und auf welche Art von Informationen diese am ehesten reagiert.

Nehmen Sie Ihre Zielgruppe bewusst als Individuen wahr und versuchen Sie sich einen umfassenden Einblick in die Lebensverhältnisse, Bedürfnisse und Probleme Ihrer Kunden zu verschaffen. Das gilt übrigens nicht nur im Geschäft mit dem Endkunden. Auch wenn Sie vermeintlich mit einem Unternehmen interagieren, ist Ihr Gegenüber doch immer ein Mensch.

Verbraucher die sich entscheiden Ihre Inhalte zu konsumieren, sind sicher nicht auf der Suche nach einem Verkaufsgespräch. Um mit Content Marketing erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen Lösungen und Hilfe für diejenigen bieten, die potenziell auch als Kunde in Frage kommen.

Lesen Sie dazu auch: Warum Ihr Content sich am Kunden orientieren muss

3. Sie verwenden die falschen Überschriften

Nur wenn Sie hochwertige und nützliche Inhalte bieten, werden Kunden und Interessenten Ihrem Unternehmen Vertrauen schenken und eine geschäftliche Beziehung erwägen.

Der erste Kontakt, den ein Besucher mit einem Ihrer Artikel hat, ist die Überschrift. Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Titel nichts versprechen, was Ihr Beitrag nicht halten kann. Überschriften können gerne kreativ sein, sollten aber niemals Ihre Glaubwürdigkeit beschädigen. Besucher verlieren schnell das Vertrauen in ein Unternehmen, wenn sie mit einem lustigen oder interessanten Titel angelockt wurden, nur um festzustellen, dass der Inhalt den Erwartungen nicht Stand hält.

Lesen Sie dazu auch: Wie Sie mit den richtigen Überschriften mehr Besucher gewinnen

4. Sie lesen nicht Korrektur

Fehler in Rechtschreibung und Grammatik wirken unprofessionell. Vor der Veröffentlichung sollten Sie Ihre Beiträge unbedingt nochmals lesen und lektorieren. Ich selbst nutze dazu die Rechtschreibprüfung von Duden.

5. Sie optimieren Inhalte nicht

Bevor Sie Inhalte erstellen müssen Sie wissen, wen Sie ansprechen möchten. Darüber hinaus müssen Sie aber auch wissen, mit welchen Schlüsselbegriffen Ihre potenziellen Kunden nach Informationen suchen. Verwenden Sie die wichtigen Keywords sinnvoll in Ihrem Content. Überoptimieren Sie aber nicht.  Die Zeiten, in denen man Beiträge mit Keywords vollgestopft hat, sind lange vorbei.

Beim Schreiben eines Artikels zu einem bestimmten Thema verwenden Sie automatisch die wichtigsten Schlüsselbegriffe. Je mehr Beiträge Sie zu einem bestimmten Thema verfassen umso mehr Keywords werden Sie generieren. Und zu jedem dieser Begriffe können Sie wieder gefunden werden.

Darüber hinaus sollten Sie Inhalte immer auch klar strukturieren. Die Aufmerksamkeitsspanne von Internetnutzern ist meist sehr kurz. Texte werden nach wichtigen Informationen gescannt und überflogen. Wenn Sie möchten, dass Ihre Inhalte wahrgenommen werden, müssen Sie Ihre Texte mit aussagekräftigen Zwischenüberschriften gliedern.

Lesen Sie dazu auch: Wie Sie Inhalte erstellen die Ihnen Kunden bringen

6. Sie reagieren nicht auf Ihre Anfragen und Kommentare

Erstaunlicherweise gibt es noch immer viele Unternehmen, die einfach nicht reagieren, wenn potenzielle Kunden und Interessenten versuchen mit ihnen in Verbindung zu treten.

Der Sinn von Content Marketing ist es, Aufmerksamkeit zu gewinnen und nützliche Informationen zu bieten, damit aus Interessenten und Lesern zu einem späteren Zeitpunkt zu Kunden werden. Verbraucher sollen durch guten Content zu Kunden werden. Wenn Sie auf Fragen, Kritik oder Kommentare nicht reagieren, führen Sie den gesamten Zweck des Content Marketing ad absurdum.

7. Sie verbreiten Ihre Inhalte nicht

Es reicht nicht aus, nur gute Inhalte zu erstellen. Sie müssen auch sicherstellen, dass Ihre Inhalte von den Leuten gelesen werden, die davon profitieren. Nutzen sie die Möglichkeiten die Ihnen die sozialen Medien und E-Mail bieten, um Inhalte zu verbreiten.

Das regelmäßige Erstellen von Content und die Verteilung über die sozialen Medien sind absolute Pflicht, um überhaupt zu einem Thema wahrgenommen zu werden. Dazu kommt die Nutzung von Landing Pages und E-Mail-Marketing zur Optimierung der Konversionsrate.

8. Sie messen den Erfolg nicht

Die ständige Analyse von Besucherzahlen, Klickraten, Verweildauer und anderer wichtiger Daten ist unabdingbar. Analysieren Sie Ihre Inhalte, um zu erfahren, was Ihre Leser interessiert und welche Beiträge das größte Engagement erzeugen. Anhand der Analyse können Sie beurteilen was funktioniert und innerhalb Ihrer Zielgruppe die besten Ergebnisse für Ihr Unternehmen bringt.

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Holger Gassenschmidt

Ich blogge zum weit größten Teil zum Thema Online Marketing und SEO für lokale und regionale KMU. Dabei versuche ich immer mein Wissen allgemein verständlich und in einfachen Worten zu vermitteln, um auch Laien und Anfängern den Zugang zu einem sehr umfangreichen Themengebiet zu erleichtern.

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