10 Dinge die Sie beim E-Mail-Marketing beachten sollten

Social Media und Content Marketing haben das klassische E-Mail-Marketing in vielen, auch kleineren Unternehmen, weitgehend verdrängt. Die Überflutung unserer Postfächer mit E-Mails hat bei vielen von uns zum Überdruss geführt. Ob Spam, Newsletter, Facebook-Benachrichtigungen oder die sinnlose Spaß-Mail vom Kollegen, ein großer Teil dessen was im Posteingang landet erscheint uns mehr oder weniger irrelevant und wird ungeöffnet gelöscht.

Wer mit einer E-Mail wahrgenommen werden möchte, sollte sich daher vorab Gedanken darüber machen, wie das am besten zu bewerkstelligen ist.

Grundsätzlich gilt es einige Punkte zu beachten:

  1. Senden Sie Ihre Werbe-E-Mails und Newsletter nur an Unternehmen oder Personen deren Einwilligung Sie haben.
  2. Wenn Sie eine Anmeldung zum Newsletter auf Ihrer Website anbieten, dann versenden Sie diesen auch regelmässig. Ich kenne kleine und mittlere Unternehmen die mehr als 1000 Abonnenten haben aber nur einmal jährlich einen Newsletter versenden. Das ist nicht nur schade, sondern schon beinahe vorsätzlich geschäftsschädigend.
  3. Senden Sie Ihre E-Mails an die richtige Zielgruppe. Bei Newslettern entfällt diese Auswahl, da die Empfänger sich explizit mit dem Empfang dieser Informationen einverstanden erklärt haben.
  4. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt. Bei E-Mails im B2B-Bereich, also an Unternehmen, empfiehlt sich ein Versand während der Arbeitszeiten. Montag und Freitag sollten Sie vermeiden. Die beste Uhrzeit soll hier zwischen 09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr liegen.
  5. Ein wichtiger Grund zum Öffnen einer E-Mail ist der Betreff. Der Betreff sollte in erster Linie kurz sein. Wer schon im Betreff versucht zu verkaufen sollte sein Scheitern gleich einkalkulieren.
  6. Empfänger vertrauen Menschen und Firmen die sie kennen. Daher sollten Sie für den Versand den richtigen Absender wählen. Wenn Sie den Adressaten persönlich bekannt sind nutzen Sie am besten Ihre eigene E-Mailadresse.
  7. Inhaltlich empfiehlt es sich den Empfänger persönlich anzusprechen. Die wichtigsten Inhalte stehen am besten zu Anfang. Nur wenn Ihre Inhalte für den Empfänger tatsächlich relevant sind wird er auch Ihre nachfolgenden E-Mails öffnen. Halten Sie sich wenn möglich kurz. Wenn Sie einen längeren Text versenden fügen Sie Zwischenüberschriften ein an denen man sich beim überfliegen orientieren kann, und an denen Leser hängenbleiben.
  8. Wenn Sie in Ihrer E-Mail Links verwenden, was sie auf jeden Fall tun sollten, überprüfen Sie diese.
  9. Bevor Sie eine Marketing-E-Mail endgültig abschicken machen Sie einen Testversand. Lassen Sie die Testmail von einem Mitarbeiter oder Ihrem Partner durchlesen und überprüfen.
  10. Überprüfen Sie den Erfolg Ihrer Aktion. Fast jede Newsletter-Software bietet zumindest rudimentäre Informationen über die Anzahl der geöffneten E-Mails und der Klicks auf Bilder und Links.

Sicher sind diese Tipps nicht zu verallgemeinern. Abhängig von Ihrer Branche können sich auch ganz andere Empfehlungen ergeben. Was Sie aber auf jeden Fall beachten müssen sind die rechtlichen Fallstricke.

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Holger Gassenschmidt

Ich blogge zum weit größten Teil zum Thema Online Marketing und SEO für lokale und regionale KMU. Dabei versuche ich immer mein Wissen allgemein verständlich und in einfachen Worten zu vermitteln, um auch Laien und Anfängern den Zugang zu einem sehr umfangreichen Themengebiet zu erleichtern.

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